Ein besonderes Jubiläum

Vor 111 Jahren wurde unser Unternehmen in Bergisch Gladbach gegründet. Ein guter Zeitpunkt um einmal zurück zu schauen. Wir wünschen viel Vergnügen.

111 Jahre gekonnt gestalten in Bergisch Gladbach

Seit drei Generationen gestaltet der Garten- und Landschaftsbaubetrieb Lorenz GmbH das Grün der rheinischen Region. In diesem Jahr feiert das erfolgreiche Unternehmen mit 45 Mitarbeitern das Schnapszahl-Jubiläum 111 Jahre.

Um die Jahrhundertwende studierte Tillmann Lorenz in der königlichen Lehranstalt für Wein-, Obst- und Gartenbau zu Geisenheim/Rheingau, bevor er mit dem Gartenbautechnikerexamen in der Tasche nach Bergisch Gladbach kam. Auf dem rund 10.000 qm großen Gelände an der Gierather Straße, wo der Betrieb heute noch ansässig ist, gründete er 1904 den Gartenbaubetrieb. Hier arbeitete und lebte er mit seiner Frau und acht Kindern.

Nachdem der Sohn Hermann Lorenz aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrte, übernahm er 1951 den elterlichen Betrieb. Er erweiterte mit einem Partner um die Abteilung Garten- und Landschaftsbau, die zum Hauptstandbein avancierte. In kurzer Zeit wuchs die Firma auf 60 Mitarbeiter an. Ab 1961 führte Hermann Lorenz das Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen wieder allein. Seine Frau Maria Lorenz übernahm die Gärtnerei mit dem Schwerpunkt „Baumschule“.

Nach der Handelsschule machte der Sohn Manfred Lorenz im elterlichen Betrieb eine Gärtnerlehre. Wegen des Todes des Vaters 1975 brach er die Gartenbautechnikerschule ab und führte fortan die Geschäfte mit der Mutter weiter. Er legte 1981 die Gärtnermeisterprüfung ab, übernahm den elterlichen Betrieb und gründete die Lorenz GmbH, in der bis vor kurzem auch der Bruder mitarbeitete. Manfred Lorenz engagiert sich „nebenbei“ in vielen Bereichen ehrenamtlich: 18 Jahre lang war er Präsident der Nordrhein-Westfälischen Landschaftsgärtner und ist heute Ehrenpräsident. Er kümmert sich um die Landesgartenschauen NRW und ist Vorsitzender der Bürgerstiftung Bergisch Gladbach. Mit seiner Frau, der selbstständigen Steuerberaterin Beate Weimann-Lorenz, hat er einen Sohn, den es in eine ganz andere Richtung verschlagen hat: Maximilian Lorenz ist Inhaber und Küchenchef des bekannten Restaurants L’escalier mit deutsch-französischer Küche in Köln. Doch die Nachfolge des Garten- und Landschaftsbaubetriebes ist bereits geregelt: Mitarbeiter der Lorenz GmbH werden später den Betrieb weiterführen.

„Uns ist im Unternehmen immer wichtig, mit Mitarbeitern und Geschäftspartnern fair umzugehen. Das erleichtert die tägliche Arbeit und macht mehr Freude“, erklärt der Geschäftsmann.

 

Lutz Urbach, Bürgermeister der Stadt Bergisch Gladbach, gratuliert: „111 Jahre ein Unternehmen erfolgreich zu führen, ist eigentlich schon Beweis genug für die Wertigkeit der Firmenphilosophie. Ein hoch qualifiziertes Team leistet dauerhaft hervorragende Arbeit und bedient zahlreiche, zufriedene Kunden. Darunter auch die Stadt Bergisch Gladbach. Hier sei nur einmal das Projekt „RegioGrün- Entlang der Strunde“ genannt. Dankbar ist die Stadt Bergisch Gladbach aber insbesondere für die vertrauensvolle Kooperation im Bereich der Ausbildung. So werden die städtischen Auszubildenden durch die Firma Lorenz GmbH in jenen Bereichen ausgebildet, die für die Lehre erforderlich sind, aber durch die Stadt selbst nicht bedient werden können.

Im Rückblick auf 111 erfolgreiche Jahre wünsche ich der Firma Lorenz GmbH und dem gesamten Team von Herzen alles Gute für die Zukunft und hoffe, dass Sie noch lange das Leben in unserer Stadt mitgestalten.“

Das Unternehmen

Die Garten- und Landschaftsbau Lorenz GmbH ist heute ein modern aufgestelltes Unternehmen mit einem kompetenten und engagierten Team von 45 Mitarbeitern, das Aufträge jeder Größenordnung für den Wohnungsbau sowie die öffentliche Hand und Hausgärten, durchführt. Die intensiv betriebene Aus- und Weiterbildung führt dazu, dass über ein Drittel der Mitarbeiter aus der eigenen Schmiede stammt. Derzeit werden acht junge Landschaftsgärtner ausgebildet. Seit 2011 gehört das Integrations-Unternehmen Ecoverde Köln mit dazu. Hier arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung in der Grün- und Freiflächenpflege zusammen. 2013 wurde Ecoverde mit dem Rudolf-Freudenberg-Preis ausgezeichnet.